Historie

SCHÜTZENGESELLSCHAFT TÜBINGEN 1562 E.V.
von 1483-1562 St. Sebastiansbruderschaft


Historische Scheibe

1483
Erste Erwähnung der Tübinger Sankt Sebastiansbruderschaft, genannt nach ihrem Schutzheiligen, dem angeblich in Narbonne in Gallien unter Diokletian wegen seines christlichen Glaubens von mauretanischen Bogenschützen durchbohrten Prätorianer-Hauptmanns.

1489
Schießstätte zwischen dem Wöhrd und der Steinlach. Jährliche Schützenfeste bildeten die Höhepunkte gesellschaftlichen Lebens.

1501
Großes Schützenfest in Stuttgart mit Beteiligung der Sebastiansbruderschaft.

1514
Tübinger Vertrag mit Herzog Ulrich.

1538
Großes Schützenfest in Tübingen mit 414 Teilnehmern.

1550
Herzog Christoph veranstaltet in Stuttgart ein großes Armbrustschießen. Tübingen war mit 10 Schützen vertreten.

1562
Schützengesellschaft Tübingen. Das Gründungsjahr ist wirklich sehr umstritten und der Verein wahrscheinlich viel älter.

1605
Herzog Friedrich bestätigt Schützenordnung. Magna Charta der Tübinger Schützengesellschaft. Diese Schützenordnung galt fast zwei Jahrhunderte lang bis zur Auflösung der Landmiliz im Jahre 1799.

1713
Freischießen in Stuttgart mit Beteiligung Tübinger Schützen. Verzeichnis eines wertvollen Silberschatzes, der 1754 verkauft werden musste.

1799
Aufhebung der Schützengesellschaft.

1817
Wiedergeburt der Schützenvereinigungen nach der Verordnung von König Wilhelm I. Änderung der Satzungen.

1819
Neue württembergische Verfassung. Zur Verfassungsfeier wurde am 28. Oktober eine Festscheibe ausgeschossen.

1847
Neuauflage der Statuten.

1848

Einführung der Bürgerwehr. Stiftung der Bürgerwehrfahne. Sie ist noch heute im Besitz des Vereins.


Unsere Fahne an ihrem 160-jährigen Jubiläum beim Winterfest 2008 (siehe auch Link zur Presse)

1850
Ende der Volksbewaffnung. Von jetzt an trägt die Schützengesellschaft privaten Charakter.

1865
Einweihung der neuen Schießanlage mit Schießständen auf 350, 600 und 1000 Fuß Entfernung.

1900
Umzug ans Reutlinger Burgholz. Großes Fest in Anwesenheit von König Wilhelm II. von Württemberg, der einen Silberpokal stiftete. Dieser Pokal ist im Besitz des Vereins.


Unser "Silberschatz" beim Winterfest 2008

1925
Gründung eines Kleinkaliberschützenvereins, der 1935 in die Schützengesellschaft integriert wurde.

1935
In diesem Jahr druckte die Tübinger Chronik eine Schrift zur Geschichte der Schützengesellschaft Tübingen. Diese Schrift steht für Interessierte auf unserer Downloadseite zum Herunterladen bereit.

1953
Wiedergründung der Schützengesellschaft Tübingen nach dem Zweiten Weltkrieg. Oberschützenmeister Eugen Schäfer.


Eines der ersten Ehrenzeichen nach der Wiedergründung
(Urkunde ansehen: bitte hier klicken)

1962
400 Jahre Schützengesellschaft Tübingen. Großes Preisschießen und Einweihung der neuen Schießanlage mit 10 KK-Ständen 50m, 2 Großkaliberständen 100m, 3 Zimmerstutzenständen und 1 Anlage für Laufenden Keiler. Erbaut unter Oberschützenmeister Otto Himmel.


Scheibe zum 400jährigen Jubiläum

1975
Einweihung der Pistolenanlage mit 2x5 Bahnen. Erbaut unter Oberschützenmeister Totila Jericho.

1989
Einweihung der Luftgewehrhalle mit 20 Ständen. Erbaut mit Mitteln des Landes, der Stadt Tübingen und über 10000 freiwilligen Arbeitsstunden der Mitglieder unter Oberschützenmeister Willy Gulde.

2003
Renovierung des Schützenhauses mit neuem Dach. Ermöglicht durch die Mithilfe und Erbringung mehrerer 100 Arbeitsstunden engagierter Vereinsmitglieder unter Schatzmeister Thomas Müller.

2006
Anschluß von Zu- und Abwasser ans öffentliche Wassernetz der Stadtwerke Tübingen. Ermöglicht durch die Zuschüsse des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Tübingen unter Schatzmeister Thomas Müller.

Oberschützenmeister nach der Wiedergründung:

1953-1960 Eugen Schäfer
1960-1968 Otto Himmel
1968-1980 Totila Jericho
1980-2002 Willy Gulde
2002-2009 Ingo U. Reetzke
seit 2009 Friedrich Stilz

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